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Oktober 2014

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Berlin, 29. Oktober 2014                                                                                          311/14
Mitteilung der SPD für die Presse

SPD verleiht Regine-Hildebrandt-Preis 2014 an Projekte in Schwerin und Emsdetten

Der „Regine-Hildebrandt-Preis“ geht in diesem Jahr an zwei Preisträger: Die Bürgerinitiative „Frauenbrücke Ost-West“ mit Sitz in Emsdetten und den Verein „Die Platte lebt“ aus Schwerin.

Die SPD und das Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie verleihen den Preis an gesellschaftliche Gruppen und Personen, die für die innere Einheit Deutschlands, gegen Rechtsextremismus und Gewalt wirken und für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit eintreten. Die Preisverleihung findet am 26. November 2014, dem 13. Todestag von Regine Hildebrandt, im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr zum 13. Mal vergeben.

Schirmherrin des „Regine-Hildebrandt-Preises“ und Vorsitzende der Jury ist die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig.

Zu den Projekten:

Die Bürgerinitiative „Frauenbrücke Ost-West“ aus Emsdetten in Nordrhein-Westfalen setzt sich seit 1991 dafür ein, Frauen aus den alten und neuen Bundesländern zu gesellschaftspolitischen Themen ins Gespräch zu bringen. Dem Verein gelingt es in vorbildlicher Weise dazu beizutragen, Vorurteile abzubauen, Toleranz gegenüber anderen Sichtweisen zu fördern und damit Brücken zwischen Ost und West zu schlagen. Die Jury würdigt 25 Jahre nach dem Fall der Mauer mit dem Regine-Hildebrandt-Preis 2014 das herausragende ehrenamtliche Engagement dieses innerdeutschen Brückenbauwerks.

Die Schirmherrin des Preises Manuela Schwesig sagte zur Frauenbrücke:

„Die Bürgerinitiative baut Brücken zwischen Ost und West. Die offene Gesprächskultur der Frauenbrücke trägt in hervorragender Weise zu Toleranz und Akzeptanz unterschiedlicher Ansichten und Lebensweisen bei. Wir wollen mit dem Regine-Hildebrandt-Preis die ehrenamtliche und überparteiliche Arbeit der Initiative würdigen und vor allem jungen Frauen Mut machen, sich zu engagieren."

Der Verein „Die Platte lebt“ ist seit 2004 ein bedeutender Stabilitätsanker und bringt Leben in das größte Plattenbaugebiet Schwerins. In der Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns hat das Engagement des Vereins großen Anteil am friedlichen Miteinander aller Bevölkerungsgruppen in den Stadtteilen Neu Zippendorf, Großer Dreesch und Mueßer Holz. „Die Platte lebt“ ist Anlaufstelle für alle Bewohnerinnen und Bewohner, schafft durch gemeinsame Aktivitäten wie Stadtteilfesten, Ausstellungen und Trödelmärkten Berührungspunkte und sorgt bei Bedarf für Hilfe in verschiedensten Lebenssituationen. Die Jury würdigt mit dem Regine-Hildebrandt-Preis 2014 auch das Engagement des Vereins gegen Rechtsextremismus und Gewalt.

„Der Verein „Die Platte lebt“ macht seinem Namen alle Ehre und bündelt gesellschaftliches Leben im Plattenbaugebiet Dreesch.“, begründete SPD-Vize Manuela Schwesig die Jury-Entscheidung und ergänzte: „Ich habe mich selbst mehrfach davon überzeugen können, dass der Verein Großes für die Menschen aus allen Kulturkreisen leistet. „Die Platte lebt“ schafft Orte der Lebenshilfe und der Lebensfreude und setzt sich für ein friedliches Miteinander ein. Das würdigt die SPD mit dem diesjährigen Regine-Hildebrandt-Preis. Der Verein gehört zu unserem lebenswerten Schwerin wie das Schloss.“


 
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