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Plattenpark
2. Oktober 2012
Linksfraktion informiert sich zur Idee vom Plattenpark im Mueßer Holz

Auf Einladung der sozialpolitischen Sprecherin Erika Sembritzki waren am Montagabend die Vorsitzende und die Schatzmeisterin des Vereins „Die Platte lebt“ Hanne Luhdo und Ingrid Schersinski zu Gast bei der Linksfraktion im Schweriner Stadthaus.

Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Idee von der Errichtung eines „Plattenparks“ im Bereich zwischen Hegel- und Kantstrasse. Gemeinsam mit Professor Dr. Schroeder, einem Architekten im Ruhestand, hat der Verein bereits ein Modell entworfen. Diesem folgend sollen Segmente ehemaliger Plattenbauten als Labyrinth aufgestellt werden, indem dann interessierte Bürgerinnen und Bürgern „stromern“ gehen können. Ergänzt werden könnte das ganze durch weitere Ideen, wie „Kinderbaustellen“, „Minikinderhäuser“ aus Abrissmaterial, eine „essbare Stadt“ oder eine Minigolfanlage. Das von der Stadtvertretung beschlossene Integrierte Handlungskonzept zum Programm Soziale Stadt enthält unter dem Punkt „Attraktivitäten für die Gesamtstadt schaffen“ neben anderen Vorschlägen auch die mögliche Gestaltung eines „Plattenparks“.

„Als jemand der in Schwedt/Oder, einer stark von Plattenbauten geprägten Stadt aufgewachsen ist, finde ich das Anliegen durchaus sympathisch“, sagt Henning Foerster, Fraktionsvize der Linken. „Von dort kenne ich auch die Idee, einzelne Plattensegmente zu erhalten, auf freigewordenen Flächen aufzustellen und beispielsweise junge Künstler für die Gestaltung zu gewinnen. Ob die Anlage dann „Plattenpark“ heißen soll oder anders, könnten die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil selbst entscheiden. Wir werden das Thema jetzt fraktionsintern mit dem Baudezernenten Dr. Wolfram Friedersdorff weiterdiskutieren und dann entscheiden, ob wir im November einen entsprechenden Antrag in die Stadtvertretung einbringen. Dies schließt die Diskussion über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. aus dem Stadtumbauprogramm Ost ein.“
Es summt und brummt demnächst im Mueßer Holz (2017)

Es summt auf der Wald:Brücke an der Hegelstraße. Anfang April haben Mitarbeiter des Qualifizierungsprojektes „Langzeitarbeitslosigkeit  im  Quartier  vernetzt  senken“  (LaQs)  einen  drei mal zehn Meter großen Bereich mit einem Stabgitterzaun eingezäunt. Vor einigen Tagen hat nun Imker Bolte aus Grambow dort mehrere Bienenvölker aufstellen.  Zukünftig gibt es dann Honig aus dem Mueßer Holz. Damit soll auf die naturnahe Gestaltung von Stadtumbaubrachen und die Bedeutung von Bienen hingewiesen werden. Unterstützt wird diese Absicht durch Infotafeln.
Auch  Veranstaltungen  mit  Kindergärten,  Schulen  und  anderen Gruppen  können  dort  mit  Unterstützung  des  Imkers  durchgeführt  werden.  Interessenten  können  sich  im  Stadtteilbüro  melden. Dort wird später auch der Honig zu kaufen sein. Anziehungspunkt  für  Kindergartengruppen  und  Schulklassen kann  auch  der  „Turm  der  Artenvielfalt“  werden,  der  am  ersten Aprilwochenende  unweit  der  Bienenstöcke  errichtet  wurde.  Er soll für mehr als 100 verschiedene Tierarten Lebensraum schaffen  –  mitten  im  Mueßer  Holz.  Aus  Holzstämmen,  Astwerk, Steinen, Laub, Moos, Mulch, Lehmblöcken, leeren Schneckenhäusern, Holzwolle und anderen Materialien wurde eine Heim-
stätte  für  einheimische  Tiere  gebaut.  Die  Bodenetage  ist  Igeln, Mäusen  u.  a.  Säugetieren  vorbehalten.  In  der  Steinetage  sollen sich Reptilien und Lurche ansiedeln. Über ihnen gibt es zwei Insektenetagen, dazwischen eine Moderholzetage mit Baumaterial für  die  Tiere  und  einer  Wasserstelle.  Im  Dachgeschoss  wurden Vogelhäuser und Fledermauskästen installiert.
Es ist ein Turm zum Beobachten und Lernen, gebaut aus BUGA-Mitteln des Ortsbeirats Mueßer Holz. Nachfragen und Kontakt für Gruppen über Telefon 0385-3260443. Ansprechpartnerin ist
Dr. Marina Hornig vom Verein „Die Platte lebt“
 
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